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Bringt langes Sitzen den schleichenden Tod?

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Es wird ja immer gesagt, der Konsum von Zigaretten, Fastfood oder zu wenig Bewegung kennzeichnen einen ungesunden Lebensstil – das gilt aber inzwischen auch für zu langes Sitzen.

Immer mehr Menschen verbringen im Alltag viel Zeit im Sitzen. Wir schauen stundenlang auf den Fernseher oder unsere Smartphone-Displays, Computer oder Tablets. Meistens tun wir das sitzend oder zumindest in einer Position, in der wir uns kaum bewegen.

Jemand, der morgens und abends jeweils eine Stunde lang zu seinem Bürojob pendelt, dort den ganzen Tag am Computer und auch abends zu Hause noch ein paar Stunden vorm Fernseher sitzt, hat schnell 13 Stunden bzw. 80 % seines Tages im Sitzen verbracht. Auf Dauer ist das ganz offensichtlich nicht tragbar.

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Das sagen die Nachrichten:

In den letzten 12 Monaten gab es immer wieder Berichte über die Gefahren, die gerade für Menschen mit Bürojobs, mit langen Sitzphasen verbunden sind.

Elizabeth Anderson schreibt für den Telegraph und war im jahr 2015 eine der ersten Journalistinnen in Großbritannien, die langes Sitzen als  ‚den schleichenden Tod‘ bezeichnete.

„Die Briten verbringen rund 60 % ihrer Wachzeit im Sitzen, schätzen die Autoren. Personen, die in Büros arbeiten, kommen sogar auf bis zu 75 %. Würde man nur 3 Stunden länger stehen, könnte man so 144 Kalorien pro Tag verbrennen“ www.telegraph.co.uk/finance/jobs/11644400/Sitting-down-for-too-long-a-silent-killer-medics-warn.html

In einem Artikel der Zeitung ‚The Guardian‘ heißt es, man müsse schon mehr als nur eine kleine Runde spazieren gehen, um die langen Sitzphasen zu kompensieren.

„Mindestens eine Stunde Sport oder körperliche Aktivität am Tag ist nötig, um die schädlichen Folgen eines 8-Stunden-Arbeitstages im Bürostuhl auszugleichen, zeigen neueste Studien zu den Risiken eines sitzenden Lebensstils.“ www.theguardian.com/lifeandstyle/2016/jul/27/health-risk-one-hour-activity-offset-eight-hours-sitting-desk

Das sagen die Experten:

Eines der Gesundheitsrisiken, die aus einem sitzenden Lebensstil resultieren, sind Herzschäden. Daher auch die Bezeichnung ’schleichender Tod‘ oder ’stiller Killer‘, denn die Auswirkungen werden häufig erst dann sichtbar, wenn es schon zu spät ist. Die British Heart Foundation betonte, dass:

„Menschen, die lange Zeit im Sitzen verbringen, im Durchschnitt häufiger an Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Erkrankungen mit Todesfolge leiden.“ www.bhf.org.uk/heart-matters-magazine/activity/sitting-down

Angesichts der vielen Gesundheitsrisiken, die mit langem Sitzen verbunden sind, wird es immer wichtiger, in Bewegung zu bleiben. Um gegen die ‚Sesshaftigkeit‘ anzugehen, empfiehlt es sich, regelmäßig Sport zu treiben und am Arbeitsplatz mindestens alle 30 Minuten aufzustehen und sich zu bewegen.

„Es ist egal, wie man es macht. Hauptsache man ist länger auf den Beinen. Gehen Sie in der Mittagspause spazieren und essen Sie nicht am Schreibtisch. Statten Sie ihren Kollegen einen Besuch ab, anstatt ihnen E-Mails zu schicken. Arbeitgeber sollten dafür sorgen, dass Mülleimer nicht direkt neben den Schreibtischen stehen, sondern an einem zentralen Ort. Wenn Sie verschiedene Wege finden, aufzustehen und in Bewegung zu bleiben, kann das schon helfen.“ Dr John Buckley von der University of Chester

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Höhenverstellbare Schreibtische

Für diejenigen, die an einem Schreibtisch arbeiten, kann es oft schwer sein, während der Arbeit mehr zu stehen. Hier bietet es sich an, aufzustehen, während man telefoniert, Meetings mit einem Spaziergang zu verbinden oder an einem höhenverstellbaren Tisch zu arbeiten.

In Europa erfreuen sich höhenverstellbare Schreibtische immer größerer Beliebtheit, da man an ihnen flexibel entscheiden kann, ob man im Stehen oder Sitzen arbeitet. Dabei ist ein sicherer Stand der Schlüssel, da auch lange Stehphasen die Gesundheit beeinträchtigen können. Es wird empfohlen, stufenweise die tägliche Standzeit auf vier Stunden zu erhöhen und dabei darauf zu achten, dass man auf einer ‚gepolsterten‘ Fläche steht wie z.B. auf der Orthomat® Office. Eine gepolsterte Oberfläche fördert die Durchblutung und den Kreislauf und entlastet, im Gegensatz zu einem harten Fußboden.

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Schon im Jahr 2014 sprach man von der ‚Stehtisch-Revolution‘ in Skandinavien. Dort hatte man schon damals erkannt, wie wichtig es ist, in Bewegung zu bleiben, um Gesundheitsrisiken zu lindern. Jeremy Myerson, Professor für Design am Royal College of Art berichtet:

„In Dänemark haben Arbeitgeber die Pflicht, ihren Mitarbeitern höhenverstellbare Tische anzubieten.“ www.bbc.co.uk/news/magazine-26937454

Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Eine kürzlich von Wissenschaftlern in Glasgow durchgeführte Studie ergab, dass eine der effektivsten Präventionsmaßnahmenfür eine gute Gesundheit darin besteht, sich einfach ein Fahrrad anzuschaffen und damit zur Arbeit zu fahren. Für die Studie wurden 250.000 Pendler über einen Zeitraum von 5 Jahren beobachtet, mit dem Ergebnis, dass regelmäßiges Radfahren sogar förderlicher sein könnte, als zu Fuß zu gehen – und in jedem Fall besser, als sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto fortzubewegen.

“Insgesamt verstarben 2.430 der Studienteilnehmer, bei 3.748 wurde Krebs diagnostiziert und 1.110 bekamen Herzprobleme. Aber im Laufe der Studie zeichnete sich ab, dass sich durch regelmäßiges Radfahren das Risiko zu Sterben um 41% verringerte, das Risiko an Krebs zu erkranken um 45% Herzerkrankungen 46% weniger wahrscheinlich wurden.” www.bbc.co.uk/news/health-39641122

Erfahren Sie hier, wie Sie sich auch 2017 fit und aktiv halten.

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